Sherry
Der spanischen Stadt Jerez de la Frontera verdankt er seinen Namen – der Sherry. Zusammen mit den Städten Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María, wird die Region oftmals auch als „Sherry-Dreieck“ bezeichnet.
Bereits seit 1000 vor Christus wird in dieser Region Wein angebaut - später versetzte man den trockenen Weißwein aus der Palomino-Traube mit Branntwein und ließ ihn in unverschlossenen 600-Liter-Fäßern weiter gären – das Endprodukt ist weltbekannt.
In englischen Handelshäusern wurde der Branntwein im 18. und 19. Jahrhundert berühmt. Sherry – mit dem typisch nussigen Aroma- ist als Herkunftsbezeichnung, ähnlich wie beim Cognac, geschützt.
Die verschiedenen Typen von Sherry werden je nach Reifegrad unterschieden. Einen kurzen Reifeprozess, dazu eine helle Farbe und trockener Geschmack, das zeichnet zum Beispiel die Sorten Fino und Manzanilla aus.
Von dunkler Farbe sind die Sorten Oloroso und Cream, denen kräftiger und süßer Geschmack nachgesagt werden. Mit ca. 15 Prozent Alkoholgehalt daher auch nachhaltig im Abgang.
In den letzten Jahren hat der Sherry auch in Deutschland immer mehr Freunde gefunden. Ab etwa sechs Euro ist die 0,75 Liter Flasche hierzulande im Supermarkt zu erwerben. Für einen etwas edleren und älteren Sherry müssen Sie dagegen schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein Liter kostet da schnell mal 30 Euro. Auch beim Sherry gibt es nach oben hin keine preisliche Grenze.
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